Golf Training
Trainingsplan, Übungen und Fitness — so wirst du systematisch besser. Mit Driving Range, Übungsgrüns und 27 Bahnen zum Trainieren #GolfFürAlle
Auf dieser Seite
Was macht gutes Golf Training aus?
Qualität vor Quantität — warum 30 Minuten bewusstes Üben mehr bringt als 3 Stunden Bälle schlagen
Der größte Fehler beim Golf Training: einfach auf die Driving Range gehen und 100 Bälle schlagen. Ohne Plan, ohne Ziel, ohne Feedback. Das ist kein Training — das ist Zeitvertreib.
1Bewusstes Üben (Deliberate Practice)
Jeder Schlag hat ein konkretes Ziel. Nicht "irgendwie gerade schlagen", sondern "150 Meter mit dem Eisen 7 auf ein 5-Meter-Ziel". Mit Feedback nach jedem Schlag: Wo ist der Ball gelandet? Warum? Was ändere ich?
2Block vs. Random Practice
Anfänger profitieren von Block-Training (30x den gleichen Schlag). Fortgeschrittene brauchen Random Practice (Schlägerwechsel nach jedem Schlag, wie auf dem Platz). Die meisten üben zu viel Block und zu wenig Random.
3Die 70/30-Regel
70% deiner Trainingszeit sollte auf Schwächen gehen, 30% auf Stärken. Die meisten machen es umgekehrt — sie üben, was sie schon können, weil es mehr Spaß macht.
4Bei uns in Siek
Driving Range mit überdachten Abschlagplätzen und Flutlicht, 3 Putting Greens, Chipping-Bereiche, Bunker-Übungsplatz und Short-Game-Area — alles für strukturiertes Training.
Gutes Training hat einen Plan, ein Ziel und Feedback. 30 Minuten bewusstes Üben bringen mehr als 3 Stunden zielloses Bälle schlagen.
Übe es auf Bahn A3
HCP 17, 117m — ideal für entspanntes Trainieren ohne Leistungsdruck
Loch A3
Trainingsplan für Golfer
Struktur schlägt Talent — ein Wochenplan macht den Unterschied
Ohne Trainingsplan übst du immer das Gleiche. Mit Plan wirst du systematisch besser.
Zeitverteilung (empfohlen):
- 40% Kurzes Spiel (Putten, Chippen, Pitchen, Bunker)
- 30% Langes Spiel (Driver, Eisen, Holz)
- 20% Platzmanagement (Platzrunden mit Fokus auf Strategie)
- 10% Fitness und Dehnung
Trainingsplan Anfänger (2-3x pro Woche, je 45 Minuten):
- Session 1: Putten (20 Min) + Chippen (20 Min) + Stretching (5 Min)
- Session 2: Driving Range mit Eisen (30 Min) + Pitchen (15 Min)
- Session 3: 9 Löcher auf dem Platz (mit Fokus auf Pre-Shot Routine)
Trainingsplan Fortgeschrittene (3-4x pro Woche, je 60 Minuten):
- Session 1: Random Practice Range (30 Min) + Bunker (15 Min) + Fitness (15 Min)
- Session 2: Putting-Drills (30 Min) + Chip-Variationen (30 Min)
- Session 3: 9 Löcher mit Scoring-Fokus
- Session 4: Schwachstellen-Training (was dein Score-Tracking zeigt)
1Der wichtigste Punkt
Halte dich an den Plan — mindestens 4 Wochen. Dann erst anpassen. Fortschritt braucht Konsistenz, nicht ständiges Wechseln.
Ein guter Trainingsplan gibt 40% dem kurzen Spiel, 30% dem langen Spiel und 20% dem Platzmanagement. Konsistenz über 4 Wochen schlägt sporadisches Üben.
Übe es auf Bahn B5
Par 3, 75m — kurze Runden auf dem B-Kurs passen perfekt in einen 45-Minuten-Trainingsplan
Loch B5
Übungen für die Driving Range
So machst du aus Range-Zeit echtes Training
Die Driving Range ist der Trainingsplatz Nummer eins — wenn du sie richtig nutzt.
1Warm-up Routine (10 Minuten)
Beginne NICHT mit dem Driver. Starte mit dem Pitching Wedge (10 Bälle), dann Eisen 7 (10 Bälle), dann Hybrid oder Holz (5 Bälle), erst zum Schluss Driver (5 Bälle). Vom kurzen zum langen Schläger aufbauen.
2Alignment-Sticks
Leg zwei Sticks auf den Boden — einen für die Ziellinie, einen für den Stand. Das einfachste und effektivste Trainingstool. Kostet 10 Euro, bringt mehr als jeder teure Trainingscomputer.
3Ziel-Drill
Wähle ein konkretes Ziel (Fahne, Markierung) und spiele 10 Bälle dorthin. Notiere, wie viele innerhalb von 10 Metern landen. Nächste Woche: 15 Meter als Ziel, dann 10, dann 5. Messbare Verbesserung.
4Bag-Rotation
Spiele jeden Schlag mit einem anderen Schläger — genau wie auf dem Platz. Driver → Eisen 7 → Wedge → Eisen 5 → Hybrid. Das trainiert den Schlägerwechsel und die mentale Umstellung. → Gezielte Schwungarbeit auf der Range
5Bei uns in Siek
Unsere Driving Range hat überdachte und offene Abschlagplätze, Flutlicht für Abend-Training und klare Distanzmarkierungen bis 250 Meter.
Auf der Range: Vom kurzen zum langen Schläger aufbauen. Alignment-Sticks nutzen. Jeder Schlag braucht ein konkretes Ziel — sonst ist es kein Training.
Übe es auf Bahn C2
Par 6, 622m — nach dem Range-Training das lange Spiel auf dem längsten Loch Norddeutschlands testen
Loch C2
Aufwärmen vor der Runde
Die 10-Minuten-Routine, die sofort 2-3 Schläge spart
Die meisten Amateurgolfer kommen 5 Minuten vor dem Abschlag und wundern sich, warum die ersten 3 Löcher schlecht laufen. Profis wärmen sich 45-60 Minuten auf. Du brauchst mindestens 10.
Dynamisches Stretching (3 Minuten):
- Armkreisen (10x vorwärts, 10x rückwärts)
- Hüftrotation mit Schläger auf den Schultern (10x jede Seite)
- Ausfallschritte mit Oberkörper-Drehung (5x jede Seite)
- Handgelenk-Rotation (20x)
Putten (3 Minuten):
- 5 kurze Putts (1 Meter) — Gefühl für Geschwindigkeit
- 3 mittlere Putts (3-5 Meter) — Distanzkontrolle
- 2 lange Putts (8-10 Meter) — Tempo finden
Chippen (2 Minuten):
- 5-8 Chips aufs Übungsgrün — Treffmoment und Gefühl aktivieren
Schwung-Progression (2 Minuten):
- 5 Schläge mit Pitching Wedge (halbem Schwung)
- 3 Schläge mit Eisen 7 (vollem Schwung)
- 2 Schläge mit dem Schläger, mit dem du am ersten Loch abschlägst
1Das Geheimnis
Beim Aufwärmen geht es nicht um perfekte Schläge. Es geht darum, den Körper zu aktivieren und ein Grundgefühl für Tempo und Rhythmus zu finden.
10 Minuten Aufwärmen: 3 Min Stretching, 3 Min Putten, 2 Min Chippen, 2 Min Schwung. Das spart sofort 2-3 Schläge auf den ersten Löchern.
Übe es auf Bahn A3
HCP 17 — nach dem Warm-up ist dieses entspannte Par 3 der perfekte Start in die Runde
Loch A3
Golf Fitness und Stretching
Kraft, Beweglichkeit und Core-Training für mehr Länge und weniger Verletzungen
Golf ist athletischer als die meisten denken. Ein Golfschwung erzeugt Kräfte, die dem 8-fachen Körpergewicht entsprechen — und das über 80-100 Wiederholungen pro Runde. Ohne Fitness drohen Verletzungen und abnehmende Leistung.
1Die 5 wichtigsten Golf-Fitness-Übungen
1. Hüftrotation (Hip Rotation): Steh aufrecht, Füße schulterbreit. Rotiere die Hüfte 20x in jede Richtung. Warum: Freie Hüfte = mehr Rotation = mehr Länge.
2. Brustwirbelsäulen-Mobilität: Sitz auf einem Stuhl, Arme gekreuzt. Drehe den Oberkörper 15x langsam in jede Richtung. Warum: Die meisten Amateurgolfer rotieren zu wenig.
3. Plank (Core Stability): 3x 30 Sekunden halten. Warum: Ein stabiler Rumpf ist das Fundament des Schwungs.
4. Gluteus-Brücke (Glute Activation): 3x 15 Wiederholungen. Warum: Kraft für den Abschwung und Gewichtsverlagerung.
5. Schulter-Mobilität: Arm über Kopf, mit der anderen Hand sanft dehnen. 3x 20 Sekunden pro Seite. Warum: Verhindert die häufigsten Golf-Verletzungen.
2Stretching-Routine (5 Minuten nach dem Golf)
Dehne Hüftbeuger, Hamstrings, Schultern und Unterarme. Jede Dehnung 20-30 Sekunden halten, nicht federn.
3Frequenz
2-3x pro Woche, je 15-20 Minuten. Das reicht für spürbare Verbesserungen in 4-6 Wochen.
5 Golf-Fitness-Übungen: Hüftrotation, Brustwirbelsäulen-Mobilität, Plank, Gluteus-Brücke, Schulter-Mobilität. 2-3x pro Woche, 15 Minuten — spürbare Verbesserung in 4 Wochen.
Übe es auf Bahn C2
Par 6, 622m — auf diesem Monster-Loch zahlt sich jeder Meter Schwunglänge durch Fitness aus
Loch C2
Golf Training Zuhause
Effektive Übungen ohne Platz und Range — auch im Winter
Du kannst auch ohne Driving Range besser werden. Viele Grundlagen lassen sich zuhause trainieren — gerade im Winter, wenn der Platz geschlossen oder das Wetter zu schlecht ist.
1Putting auf dem Teppich
Ein gerader Teppich reicht für Distanzkontrolle und Pendel-Übungen. Lege ein Glas als Ziel hin und putte aus verschiedenen Entfernungen. 15 Minuten pro Tag = deutlich besseres Putting nach 2 Wochen.
2Spiegel-Drill
Stell dich vor einen großen Spiegel und nimm deine Ansprechposition ein. Kontrolliere: Griffhaltung, Standbreite, Ballposition, Schulterausrichtung. Dann langsame Schwungbewegungen ohne Ball. → Griff & Setup-Grundlagen für den Spiegel-Check
3Handtuch-Drill
Drehe ein Handtuch zu einer Rolle und schwinge es wie einen Golfschläger. Das trainiert Rhythmus und Tempo ohne Verletzungsgefahr. Höre auf den "Swish" — er sollte am tiefsten Punkt sein, nicht vorher.
4Griffkraft-Training
Drücke einen Tennisball 3x 20 Sekunden pro Hand. Oder investiere in einen Grifftrainer. Starke Unterarme = bessere Schlägerkontrolle.
Winter-Trainingsplan:
- Montag: 15 Min Putting + 15 Min Fitness
- Mittwoch: Spiegel-Drill (10 Min) + Handtuch-Schwung (10 Min) + Stretching (10 Min)
- Freitag: 15 Min Putting + Griffkraft (5 Min) + Fitness (10 Min)
Zuhause: Putting auf dem Teppich, Spiegel-Drill für die Ansprechposition, Handtuch-Schwung für Rhythmus. 15 Minuten täglich reichen für echte Fortschritte.
Mentales Training für Golfer
Pre-Shot Routine, Fokus und Umgang mit Fehlschlägen
Golf ist zu 80% mental — und trotzdem trainiert kaum jemand den Kopf.
Pre-Shot Routine (die wichtigste mentale Übung):
- 1Hinter dem Ball stehen, Ziel visualisieren
- 2Probeschwung mit dem gewünschten Gefühl
- 3Ansprechposition einnehmen, letzter Blick zum Ziel
- 4Schwung — ohne Nachdenken
Die Routine sollte immer gleich sein und maximal 30 Sekunden dauern. Sie gibt Sicherheit und schirmt dich von Ablenkungen ab.
1Umgang mit Fehlschlägen
Der nächste Schlag ist der wichtigste. Erlaube dir 10 Sekunden Ärger, dann lass los. Schlechte Schläge gehören zum Golf — auch Tiger Woods spielt nicht jeden Schlag perfekt. Fokussiere dich auf den Prozess, nicht aufs Ergebnis.
Fokus-Techniken:
- Konzentriere dich nur auf den aktuellen Schlag (nicht auf Score oder Ergebnis)
- Atme 3x tief durch vor dem Schlag (aktiviert das parasympathische Nervensystem)
- Nutze ein "Reset-Wort" nach einem schlechten Schlag (z.B. "Nächster")
2Positives Selbstgespräch
"Ich kann das" statt "Hoffentlich slice ich nicht". Dein Gehirn hört keinen Unterschied zwischen "nicht slicen" und "slicen" — es hört nur "slicen". Formuliere immer positiv.
Pre-Shot Routine: Visualisieren → Probeschwung → Ansprechen → Schwung. Immer gleich, maximal 30 Sekunden. Das ist die wichtigste mentale Übung im Golf.
Übe es auf Bahn C8
HCP 1, 460m — am schwersten Loch entscheidet die mentale Stärke über Bogey oder Desaster
Loch C8
Golf Training für Anfänger
Der richtige Einstieg — worauf du dich als Anfänger konzentrieren solltest
Als Anfänger ist alles neu und überwältigend. Die wichtigste Regel: Nicht alles gleichzeitig lernen wollen.
Die richtige Reihenfolge:
- 1Putten — Am einfachsten zu lernen, größter Score-Impact
- 2Chippen — Kurze Schläge ums Grün, baut Vertrauen auf
- 3Eisen — Mittlere Schläger (Eisen 7-9), Grundschwung lernen
- 4Hölzer/Hybrid — Längere Schläge, wenn der Grundschwung sitzt
- 5Driver — Zuletzt, wenn die Basis stimmt
Häufigste Anfänger-Fehler:
- Zu viel Driver üben (macht am meisten Spaß, bringt am wenigsten)
- Keine Putt-Übungen (langweilig, aber 40% des Scores)
- Zu viel auf YouTube, zu wenig auf dem Platz
- Keine Stunde beim Pro genommen (3 Stunden mit Pro > 30 Stunden allein)
Empfehlung für die ersten 4 Wochen:
- Woche 1-2: 1 Stunde beim Pro (Grundlagen) + 2x 30 Min Putten
- Woche 3: 1x Range (Eisen 7-9) + 1x Putten/Chippen + 1 Stunde Pro
- Woche 4: Erste 9 Löcher auf dem B-Kurs (kein Druck, kein Score)
1Bei uns in Siek
Unser B-Kurs ist perfekt für Anfänger — 9 kurze Löcher, kein Abschlagzwang, entspannte Atmosphäre. Ideal für die ersten Runden nach der Platzreife.
Anfänger: Putten → Chippen → Eisen → erst dann Driver. 3 Stunden mit einem Pro bringen mehr als 30 allein auf der Range.
Übe es auf Bahn B5
Par 3, 75m — der perfekte Einstieg. Kurz, übersichtlich, kein Stress
Loch B5
Top 5 Bahnen bei Siek
Die spannendsten Bahnen zum Thema — perfekt zum Üben und Erleben.
Loch B5
Par 3, 75m — der perfekte Einstieg. Kurz, übersichtlich, kein Stress
DetailsLoch C6
Par 5, 539m mit 10 Bunkern und 5 Gewässern — das kompletteste Loch zum Trainieren aller Schlagarten.
DetailsLoch A3
HCP 17 — nach dem Warm-up ist dieses entspannte Par 3 der perfekte Start in die Runde
DetailsLoch C8
HCP 1, 460m — am schwersten Loch entscheidet die mentale Stärke über Bogey oder Desaster
DetailsHäufige Fragen zum Golf Training
6 Antworten auf die wichtigsten Fragen
Vom Wissen zur Praxis
Du hast die Theorie — jetzt übe es auf echten Bahnen. Unsere Trainer helfen dir, das Gelernte auf den Platz zu bringen.
