Der Golfschwung

~10 Min.6 Kapitel3 Podcast-Tipps

Eisen- und Driver-Schwung verstehen, Schwungphasen kennenlernen und häufige Fehler beheben — mit Übungslöchern auf 27 Bahnen #GolfFürAlle

01

Der Schwung in 5 Phasen

Vom Takeaway bis zum Finish — was in jeder Phase passiert und warum

Die 5 Schwungphasen: Takeaway, Backswing, Downswing, Impact und Finish in der Übersicht
Die 5 Schwungphasen — vom Takeaway bis zum Finish

Der Golfschwung ist eine zusammenhängende Bewegung — aber es hilft, ihn in fünf Phasen zu verstehen. Nicht um mechanisch zu denken, sondern um zu wissen, worauf es ankommt.

1Phase 1 — Takeaway (Rücknahme)

Die ersten 30–50 cm des Rückschwungs. Arme, Hände und Oberkörper bewegen sich als Einheit vom Ball weg. Kein Handgelenk-Knicken, kein Hochreißen. Das Tempo ist ruhig. Wer hier hektisch wird, verliert für den Rest des Schwungs die Kontrolle.

2Phase 2 — Ausholen (Backswing)

Der Schläger geht nach oben, der Oberkörper dreht gegen den Unterkörper. Die Schultern drehen sich idealerweise 90°, die Hüfte ca. 45°. Diese Spannungsdifferenz zwischen Ober- und Unterkörper ist die Energiequelle des Schwungs — wie ein aufgezogenes Gummiband.

3Phase 3 — Abschwung (Downswing)

Die Hüfte startet, nicht die Arme. Das ist der Schlüsselmoment. Die gespeicherte Rotation löst sich von unten nach oben. Die Handgelenke halten den Winkel so lange wie möglich — das erzeugt Schlägerkopfgeschwindigkeit im richtigen Moment.

4Phase 4 — Treffmoment (Impact)

Der Bruchteil einer Sekunde, in dem es zählt. Alles davor ist Vorbereitung, alles danach Folge. Bei guten Schwüngen sind im Treffmoment die Hände leicht vor dem Ball, das Gewicht ist auf dem vorderen Fuß und die Hüfte ist bereits zum Ziel geöffnet.

5Phase 5 — Durchschwung und Finish

Der Schläger folgt der Schwungbahn, der Körper dreht sich zum Ziel durch. Ein gutes Finish ist ausbalanciert — du könntest 3 Sekunden stehen bleiben. Ein wackeliges Finish zeigt fast immer einen Fehler vorher im Schwung.

Kernaussage

5 Phasen: Takeaway → Ausholen → Abschwung → Treffmoment → Finish. Die Hüfte startet den Abschwung, nicht die Arme — das ist der wichtigste Einzelpunkt.

Golfstunde Cover

Golfstunde — Folge 205

Driver & Eisen — Die Unterschiede

Übe es auf Bahn A7

Par 4, 327m — mittleres Par 4 ohne große Gefahren. Hier zeigt sich, ob der Schwung sitzt.

82m164m245m7PAR 4327 mHCP 11A7
A-Bahnen

Loch A7

Par 4327mHCP 11
Meter 1Details
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02

Eisen-Schwung — die Basis für alles

Warum der Eisen-Schwung die Grundlage für dein gesamtes Spiel ist

Der Eisen-Schwung ist das Fundament. Wer sauber Eisen schlägt, hat die Technik für 80% aller Schläge auf dem Platz. Driver, Kurzspiel und selbst Bunker-Schläge sind Variationen des Eisen-Schwungs — nicht umgekehrt.

1Was den Eisen-Schwung besonders macht

Im Gegensatz zum Driver schlägst du den Ball beim *Abschwung* — der Schlägerkopf trifft zuerst den Ball und dann den Boden. Das erzeugt ein Divot (Rasenstück) *nach* dem Ball, nicht davor. Dieses absteigende Treffen (Ball-Boden-Kontakt) ist der Schlüssel zu sauberen Eisenschlägen.

Setup: → Alle Setup-Details: Griff, Stand, Ballposition & Ausrichtung

  1. 1Ballposition: Mittig bis leicht links der Mitte — je länger das Eisen, desto weiter links
  2. 2Stand: Schulterbreit, Gewicht leicht auf dem vorderen Fuß (55/45)
  3. 3Hände: Leicht vor dem Ball — der Schaft zeigt zum vorderen Oberschenkel
  4. 4Oberkörper: Leicht nach vorne geneigt, Arme hängen entspannt

2Der Treffmoment

Das Ziel ist "Ball zuerst, Boden danach". Wer den Boden vor dem Ball trifft (fetter Treffer) oder den Ball nur mit der Unterkante streift (dünner Treffer), hat meist die Hände beim Impact hinter dem Ball statt davor. → Mehr zu Ballflug und Treffmoment

3Warum das Divot so viel verrät

Ein Divot, das *nach* der Ballposition beginnt, zeigt einen sauberen absteigenden Schlag. Ein Divot *vor* der Ballposition zeigt, dass du zu früh in den Boden schlägst. Die Richtung des Divots zeigt deine Schwungbahn — zeigt es nach links, schwingst du von außen nach innen.

Kernaussage

Der Eisen-Schwung ist die Basis: Ball zuerst, Boden danach. Wer das beherrscht, hat die Grundlage für fast alle Schläge auf dem Platz.

Golfstunde Cover

Golfstunde — Folge 143

Weiter schlagen (Interview mit Robin Horvath)

Übe es auf Bahn A4

Par 4, 417m, HCP 3 — nach dem Drive brauchst du einen sauberen Eisenschlag aufs Grün. Hier zeigt sich die Qualität deines Eisen-Schwungs.

104m209m313m4PAR 4417 mHCP 3A4
A-Bahnen

Loch A4

Par 4417mHCP 3
Meter 1Details
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03

Driver-Schwung — mehr Weite vom Abschlag

Warum der Driver anders funktioniert als ein Eisen — und warum "fester draufhauen" nicht die Lösung ist

Der Driver-Schwung folgt den gleichen Grundprinzipien wie der Eisen-Schwung — aber mit drei entscheidenden Unterschieden. Wer diese kennt, gewinnt Weite, ohne die Kontrolle zu verlieren.

1Unterschied 1 — Aufsteigender statt absteigender Schlag

Beim Eisen triffst du den Ball im Abschwung (Ball-Boden-Kontakt). Beim Driver triffst du den Ball im *Aufschwung* — der Schlägerkopf hat den tiefsten Punkt bereits passiert und bewegt sich nach oben. Das erzeugt den optimalen Startwinkel von 12–15° mit weniger Backspin. → Mehr zum Abschlag und Driver-Technik

2Unterschied 2 — Breiterer Stand und Ballposition vorne

Die Füße stehen schulterbreit oder breiter. Der Ball liegt auf Höhe der linken Ferse (Rechtshänder). Das Gewicht startet 55% auf dem hinteren Fuß. All das unterstützt das Aufwärtstreffen.

3Unterschied 3 — Bogen statt Steilheit

Der Driver ist der längste Schläger im Bag. Der Schwung beschreibt einen flacheren, weiteren Bogen als beim Eisen. Das erzeugt den Hebel für Schlägerkopfgeschwindigkeit. Nicht steiler schwingen, sondern *weiter*.

4Warum "fester draufhauen" nicht funktioniert

80% der Weite kommt aus der Technik — sauberes Treffen in der Mitte der Schlagfläche, richtiger Aufwärtstreffwinkel, guter Schwungtempo-Rhythmus. 10% mehr Kraft bringt nur 3–5 Meter mehr Weite, kostet aber oft 20% Genauigkeit. Die Tour-Profis schwingen mit ~85% ihrer maximalen Geschwindigkeit.

5Typisches Problem — der Slice

Der häufigste Driver-Fehler — 80% aller Amateurgolfer kennen ihn. Warum er passiert und wie du ihn Schritt für Schritt behebst: → Slice verstehen und korrigieren

Kernaussage

Der Driver schlägt den Ball im Aufschwung, nicht im Abschwung. Breiterer Stand, Ball vorne, Bogen statt Steilheit — das sind die drei Unterschiede zum Eisen-Schwung.

Übe es auf Bahn C2

Par 6, 622m — das längste Loch Norddeutschlands. Hier zählt jeder Meter vom Driver-Schwung.

156m311m467m2PAR 6622 mHCP 2C2
C-Bahnen

Loch C2

Par 6622mHCP 2
Meter 2Details
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04

Kurzspiel-Schwung — Kontrolle statt Weite

Chippen, Pitchen und Bunker als Varianten des Grundschwungs

Im Kurzspiel wird der Schwung kürzer, kontrollierter und präziser. Es sind keine komplett neuen Bewegungen — sondern Verkleinerungen des Grundschwungs mit gezielten Anpassungen.

1Der Chip-Schwung

Ein Mini-Schwung, fast wie eine Pendelbewegung. Arme und Schultern schwingen zusammen, die Handgelenke bleiben ruhig. Gewicht dauerhaft auf dem vorderen Fuß. Der Schlüssel: Abwärtstreffmoment — zuerst den Ball, dann den Boden. → Mehr zur Chip-Technik

2Der Pitch-Schwung

Ein verkürzter Schwung mit bewusster Längensteuerung. Hier kommt das Uhr-System ins Spiel: 7-Uhr-Position (kurzer Rückschwung) = ~30% Weite, 9-Uhr = ~50%, 10:30 Uhr = ~75%, 12 Uhr = voller Schwung. Die Distanz wird durch die Schwunglänge bestimmt, nicht durch Krafteinsatz. → Mehr zum Pitchen und Uhr-System

3Der Bunker-Schwung

Die spezielle Variante: Du triffst absichtlich *nicht* den Ball, sondern den Sand 3–4 cm davor. Offene Schlagfläche, durchschwingen. Der Sand trägt den Ball heraus. Im Fairway-Bunker dreht sich das Prinzip um — hier willst du den Ball sauber treffen. → Mehr zum Bunker-Spiel

4Das Uhr-System in der Praxis

Stelle dir deinen Rückschwung als Uhrzeiger vor. Ein 9-Uhr-Schwung (Hände auf Hüfthöhe) mit dem Pitching Wedge ergibt etwa 50 Meter. Ein 10:30-Schwung (Hände auf Schulterhöhe) etwa 75 Meter. So bekommst du reproduzierbare Distanzen, ohne jedes Mal die Kraft zu variieren.

5Übungstipp

Beginne mit dem Chip-Schwung als kürzeste Variante. Wenn der sitzt, verlängere zum Pitch. Dann zum 3/4-Schwung. So baust du dein Schwunggefühl von klein nach groß auf — und lernst Kontrolle vor Weite.

Kernaussage

Im Kurzspiel bestimmt die Schwunglänge die Distanz, nicht die Kraft. Chip-Pendel → Pitch mit Uhr-System → 3/4-Schwung: von klein nach groß aufbauen.

Übe es auf Bahn B5

Par 3, 75m — das kürzeste Loch bei Siek. Hier entscheidet der kontrollierte Kurzspiel-Schwung.

19m38m56m5PAR 375 mHCP 7B5
B-Bahnen

Loch B5

Par 375mHCP 7
Meter 1Details
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05

Häufige Schwungfehler erkennen und beheben

Die typischen Probleme — und warum sie jeder kennt, egal ob Anfänger oder Single-Handicapper

Jeder Golfer kämpft mit Schwungfehlern — das gehört dazu. Entscheidend ist, sie zu erkennen und systematisch zu beheben. Hier sind die häufigsten.

1Überschwingen (Over-Swing)

Der Schläger geht im Rückschwung über die Parallele hinaus, oft bis der Schaft auf den Boden zeigt. Das fühlt sich kraftvoll an, kostet aber Kontrolle. Ursache: Die Arme schwingen weiter, nachdem die Schulterrotation aufhört. Fix: Kürzerer Rückschwung, Gefühl von "kompakt". Ein 3/4-Rückschwung mit guter Rotation erzeugt mehr Präzision bei kaum weniger Weite.

2Swaying statt Drehen

Der Körper verschiebt sich seitlich statt zu rotieren. Das Gewicht geht nach rechts, kommt aber nicht richtig zurück — fette und dünne Treffer wechseln sich ab. Fix: Stelle dir vor, du drehst dich um eine Achse (deine Wirbelsäule). Das rechte Knie bleibt stabil im Rückschwung.

3Over-the-Top

Der häufigste Schwungbahnfehler. Im Abschwung wird der Schläger "über" die korrekte Ebene geworfen — von außen nach innen. Das Ergebnis: Slice (Ball dreht nach rechts) oder Pull (Ball fliegt gerade nach links). Fix: Den Abschwung mit der Hüfte starten, den rechten Ellbogen nah am Körper fallen lassen. → Wie sich Schwungfehler auf den Ballflug auswirken

4Schlechtes Tempo

Hastig zurück, hastig durch den Ball — keine Zeit für die richtige Sequenz. Fix: Zähle "Eins" im Rückschwung, "Und" in der Transition, "Zwei" im Durchschwung. Oder nutze den Walzer-Rhythmus: "Eins-zwei-drei". Das Tempo ist individuell, aber die Ratio von Rück- zu Abschwung ist bei allen guten Golfern etwa 3:1.

5Löffeln (Scooping)

Versuch, den Ball "hochzuheben" statt nach unten durch den Ball zu schlagen. Besonders bei Eisen und Kurzspiel fatal. Das Handgelenk knickt im Impact durch statt stabil zu bleiben. Fix: Hände immer vor dem Ball im Treffmoment. Übe mit einem Alignment-Stick im Griff, der an deiner linken Hüfte vorbeigeht — wenn er dich trifft, löffelst du.

Kernaussage

Die meisten Schwungfehler haben einfache Ursachen. Over-the-Top? Hüfte starten. Überschwingen? Kürzer, kompakter. Scooping? Hände vor dem Ball.

Übe es auf Bahn A8

Par 4, 417m, HCP 5 — ein ehrliches Loch, das jeden Schwungfehler gnadenlos bestraft.

104m209m313m8PAR 4417 mHCP 5A8
A-Bahnen

Loch A8

Par 4417mHCP 5
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06

Schwung verbessern — praktische Tipps

Probeschwung, Range-Routine, Handy-Video und wann Unterricht hilft

Du musst nicht deinen Schwung komplett umbauen, um besser zu werden. Oft reichen kleine, gezielte Anpassungen — und die richtigen Übungsmethoden.

1Den Probeschwung richtig nutzen

Ein Probeschwung ist keine Pflicht, aber ein mächtiges Werkzeug. Nutze ihn nicht zum "Aufwärmen", sondern um den gewünschten Schwung zu fühlen. Fokussiere auf genau einen Aspekt: Tempo, Bodenkontakt oder Schwungbahn. Mache maximal einen Probeschwung — mehr verlangsamt das Spiel und erhöht die Verunsicherung.

2Range-Routine für Schwungarbeit

Trenne Schwungarbeit von Scoring-Training. Bei Schwungarbeit geht es nicht darum, wo der Ball landet, sondern wie sich die Bewegung anfühlt. Langsame Schwünge mit 50% Tempo, Fokus auf einen einzelnen Aspekt. 20 bewusste Schwünge bringen mehr als 100 automatische.

3Video-Analyse mit dem Handy

Stelle dein Handy hinter dich (auf Hüfthöhe, auf der Ziellinie) oder seitlich (auf Handhöhe). Filme deinen Schwung in Zeitlupe. Vergleiche mit dem, was du fühlst vs. was du siehst — die Diskrepanz ist fast immer überraschend. Konzentriere dich auf: Steht die Hüfte im Treffmoment offen? Sind die Hände vor dem Ball? Wie sieht das Finish aus?

4Wann Golfunterricht hilft

Wenn du nach 2–3 Wochen Eigenarbeit an einem Problem keine Verbesserung siehst, spart eine Stunde mit einem Pro Monate Frustration. Gerade Schwungfehler, die man nicht selbst sehen kann (z.B. Griffhaltung, Schwungebene), brauchen einen externen Blick. → Einzeltraining bei unseren Pros buchen

5Was Schwungtraining NICHT ist

Schwungarbeit auf der Range ist nicht das Gleiche wie Scoring-Training auf dem Platz. Beides hat seinen Platz — aber mische es nicht. Auf der Range: Technik. Auf dem Platz: Strategie, Routine, mentale Stärke. → Mehr zu strukturiertem Training

Kernaussage

Ein Probeschwung mit Fokus, 20 bewusste Range-Schwünge und ein Handy-Video verraten mehr als 100 gedankenlose Schläge. Und: Eine Pro-Stunde spart Monate.

Übe es auf Bahn A3

Par 3, 117m, HCP 17 — kurzes Eisen, wenig Druck. Hier spürst du sofort, ob der Kontakt sauber ist.

29m59m88m3PAR 3117 mHCP 17A3
A-Bahnen

Loch A3

Par 3117mHCP 17
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08

Häufige Fragen zum Der Golfschwung

7 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Starte mit dem Eisen-Schwung (Eisen 7 oder 8), nicht mit dem Driver. Lerne die Grundposition, dann übe langsame Schwünge mit Fokus auf Ball-Boden-Kontakt. Eine Stunde beim Pro am Anfang spart Wochen Eigenarbeit. Bei Golfplatz Siek bieten wir Schnuppergolfen und Einsteiger-Kurse, in denen du den Schwung von Grund auf lernst.
Der Eisen-Schwung trifft den Ball im Abschwung (Ball zuerst, dann Boden). Der Driver-Schwung trifft den Ball im Aufschwung (der tiefste Punkt liegt hinter dem Ball). Dazu kommen breiterer Stand, Ballposition weiter vorne und ein flacherer Schwungbogen beim Driver. Die Grundbewegung bleibt aber gleich.
Der Takeaway ist die erste Phase des Rückschwungs — die ersten 30–50 cm Bewegung vom Ball weg. Arme, Hände und Oberkörper bewegen sich als Einheit. Kein Handgelenk-Knicken, kein Hochreißen. Ein ruhiger, kontrollierter Takeaway ist die Basis für einen guten Schwung.
Im Treffmoment (Impact) sollten die Hände leicht vor dem Ball sein, das Gewicht auf dem vorderen Fuß und die Hüfte bereits zum Ziel geöffnet. Übe mit langsamen Schwüngen und halte im Treffmoment an — kontrolliere die Position. Ein Alignment-Stick im Griff hilft: Er sollte an der linken Hüfte vorbeigehen, nicht in den Bauch stechen.
Überschwingen entsteht, wenn die Arme weiterschwingen, nachdem die Schulterrotation aufgehört hat. Fix: Konzentriere dich auf einen kompakten Rückschwung — Hände maximal auf Schulterhöhe. Ein 3/4-Rückschwung mit voller Körperrotation erzeugt fast die gleiche Schlägerkopfgeschwindigkeit bei deutlich mehr Kontrolle.
Ja, mindestens 1–3 Stunden beim Pro am Anfang sind extrem empfehlenswert. Schwungfehler, die sich einschleifen, sind später viel schwerer zu korrigieren. Unser Schnuppergolfen bei Golfplatz Siek ist ein guter Einstieg — danach kannst du im Einzeltraining gezielt an deinem Schwung arbeiten.
Der Probeschwung ist kein Pflicht, aber ein mächtiges Werkzeug. Nutze ihn nicht zum Aufwärmen, sondern um den gewünschten Schwung zu fühlen — Tempo, Bodenkontakt, Schwungbahn. Maximal ein Probeschwung pro Schlag reicht. Mehr verlangsamt das Spiel und verunsichert eher.

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