Golf Griff & Setup

~10 Min.6 Kapitel3 Podcast-Tipps

Griffhaltung, Ballposition und Ansprechposition richtig lernen — das Fundament für jeden Schlag auf dem Platz #GolfFürAlle

01

Der Griff — deine einzige Verbindung zum Schläger

Drei Griffarten, ein Ziel: Kontrolle über die Schlagfläche

Die drei Griffarten im Vergleich: Interlock, Overlap (Vardon) und Ten-Finger (Baseball)
Interlock, Overlap und Ten-Finger — alle drei Griffarten sind gleichwertig

Der Griff ist das Erste, was du beim Golf lernst — und das Letzte, was die meisten Spieler überprüfen, wenn etwas schiefgeht. Dabei ist der Griff deine *einzige* physische Verbindung zum Schläger. Alles, was du an Technik, Schwung und Gefühl aufbaust, wird durch deine Hände übertragen.

1Es gibt drei Griffarten

2Interlock-Griff

Der kleine Finger der rechten Hand verschränkt sich mit dem Zeigefinger der linken. Gibt ein Gefühl von Einheit — beide Hände arbeiten als Team. Beliebt bei Spielern mit kleineren Händen. Tiger Woods und Jack Nicklaus spielen Interlock.

3Overlap-Griff (Vardon-Griff)

Der kleine Finger der rechten Hand liegt *auf* dem Zeigefinger der linken Hand. Der meistgespielte Griff weltweit. Etwas mehr Freiheit in den Handgelenken. Die meisten Tour-Pros spielen Overlap.

4Ten-Finger-Griff (Baseball-Griff)

Alle zehn Finger umfassen den Schläger, ohne Verschränkung. Ideal für Anfänger, Kinder und Spieler mit schwacher Griffkraft. Einfach zu erlernen, etwas weniger Schlagflächenkontrolle bei hoher Geschwindigkeit.

5Welcher Griff passt zu dir? Es gibt keinen "richtigen" Griff — nur den, der sich für *dich* natürlich anfühlt und Kontrolle gibt. Probiere alle drei auf der Range aus. Wenn du nach 20 Schlägen immer noch an deinen Griff denkst, passt er nicht. Der richtige Griff verschwindet aus deinem Bewusstsein.

6Der Griff fühlt sich am Anfang immer komisch an — das ist normal. Jede Griffumstellung braucht 2–3 Wochen, bis sie sich vertraut anfühlt. Nicht aufgeben. → [Einzeltraining bei unseren Pros — auch für Griffumstellungen](/akademie/einzeltraining)

Kernaussage

Der Griff ist deine einzige Verbindung zum Schläger. Interlock, Overlap oder Ten-Finger — probiere alle drei aus und bleib bei dem, der sich nach 20 Schlägen natürlich anfühlt.

Übe es auf Bahn A3

Par 3, 117m — mittleres Eisen, kein Driver-Stress. Hier entscheidet ein sauberer Griff über Grün oder Bunker.

29m59m88m3PAR 3117 mHCP 17A3
A-Bahnen

Loch A3

Par 3117mHCP 17
Meter 1Details
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02

Griffhaltung: stark, neutral, schwach

Wie die Drehung deiner Hände den Ballflug bestimmt — 140 Mal pro Monat gesucht

Knöchel-Test: Schwacher Griff (1 Knöchel), Neutraler Griff (2 Knöchel), Starker Griff (3 Knöchel) mit V-Linien
Der Knöchel-Test — zähle die sichtbaren Knöchel deiner linken Hand

Die Griffhaltung (wie stark deine Hände gedreht sind) hat *direkten* Einfluss auf die Schlagfläche im Treffmoment — und damit auf den Ballflug. Verstehe die drei Varianten, und du verstehst, warum dein Ball nach links oder rechts fliegt. → Wie die Griffhaltung den Ballflug beeinflusst

1Neutraler Griff

Beim Blick von oben siehst du 2 Knöchel der linken Hand. Die V-Linien zwischen Daumen und Zeigefinger beider Hände zeigen zur rechten Schulter. Die Schlagfläche steht im Treffmoment tendenziell neutral (square). Das ist der Ausgangspunkt für die meisten Spieler.

2Starker Griff

Du siehst 3 oder mehr Knöchel der linken Hand. Beide Hände sind weiter nach rechts gedreht (für Rechtshänder). Die Schlagfläche tendiert im Treffmoment dazu, geschlossen zu sein → der Ball dreht nach links (Draw bis Hook). Vorteil: Mehr Power, weniger Slice. Nachteil: Kann zum Hook führen.

3Schwacher Griff

Du siehst nur 1 Knöchel oder gar keinen. Beide Hände sind weiter nach links gedreht. Die Schlagfläche tendiert im Treffmoment dazu, offen zu sein → der Ball dreht nach rechts (Fade bis Slice). Vorteil: Kontrollierter Fade. Nachteil: Neigung zum Slice, weniger Distanz.

4Der einfachste Selbsttest

Stelle dich in die Ansprechposition und schaue auf deine linke Hand. Zähle die sichtbaren Knöchel. 2 = neutral. 3+ = stark. 0–1 = schwach.

5Praktischer Tipp

Dreh deine Hände bewusst stärker und schwächer und schlage 5 Bälle mit jeder Variante. Beobachte, was mit dem Ballflug passiert. Das lehrt mehr als jede Theorie. 80% aller Slice-Probleme werden durch einen stärkeren Griff gelöst.

Kernaussage

Starker Griff = Ball dreht links. Schwacher Griff = Ball dreht rechts. Zähle deine Knöchel: 2 = neutral, der beste Ausgangspunkt.

Übe es auf Bahn A7

Par 4, 327m — mittleres Par 4, bei dem ein zu schwacher Griff den Drive nach rechts in die Bäume schickt.

82m164m245m7PAR 4327 mHCP 11A7
A-Bahnen

Loch A7

Par 4327mHCP 11
Meter 1Details
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03

Griffdruck — das unterschätzte Detail

Zu fest verkrampft, zu locker unkontrolliert — der richtige Druck ist der Schlüssel

Der Griffdruck ist das am meisten unterschätzte Element im Golf. Zu fest → der ganze Körper verkrampft, die Schwunggeschwindigkeit sinkt, der Ball fliegt kürzer. Zu locker → der Schläger rutscht, du verlierst Kontrolle.

1Die Zahnpasta-Regel

Stell dir vor, du hältst eine offene Tube Zahnpasta. Fest genug, dass sie nicht rausfällt — locker genug, dass nichts rausquillt. Das ist der ideale Griffdruck: etwa 4 auf einer Skala von 1 (ganz locker) bis 10 (maximaler Druck).

2Wo der Druck sitzt

Hauptsächlich in den letzten drei Fingern der linken Hand (Ringfinger, Mittelfinger, kleiner Finger bei Rechtshändern). Die rechte Hand liegt an, führt aber nicht. Der Druck in der rechten Hand ist geringer als in der linken.

3Warum Griffdruck unter Druck zunimmt

Auf der Range ist der Griffdruck perfekt. Auf dem Platz — besonders bei einem wichtigen Schlag oder über Wasser — presst man unbewusst fester zu. Die Folge: Verkrampfte Unterarme, eingeschränkte Rotation, kürzerer Schlag. → Mentale Stärke unter Druck aufbauen

4Übung: Der Squeeze-and-Release-Drill

Drücke den Griff so fest wie möglich (10/10). Dann lass langsam los bis 4/10. Merke dir dieses Gefühl. Wiederhole vor jedem Schlag auf dem Platz.

Griffdruck bei verschiedenen Schlägen:

  • Driver: 3–4/10 (locker für maximale Geschwindigkeit)
  • Eisen: 4–5/10 (etwas fester für Kontrolle)
  • Kurzspiel: 3–4/10 (locker für Gefühl)
  • Bunker: 4–5/10 (fest genug, um durch den Sand zu kommen)
Kernaussage

Griffdruck 4/10 — wie eine offene Zahnpasta-Tube. Die meisten Golfer greifen zu fest. Lockere Hände = schnellerer Schwung = mehr Weite.

Übe es auf Bahn B4

Par 3, 103m über Wasser — hier merkst du sofort, wie der Griffdruck unter Druck unbewusst steigt.

26m52m77m4PAR 3103 mHCP 10B4
B-Bahnen

Loch B4

Par 3103mHCP 10
Meter 1Details
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04

Ballposition — wo liegt der Ball?

Die richtige Position für Eisen, Driver und Wedges — ein Detail, das den Treffmoment bestimmt

Die Ballposition im Stand bestimmt, *wann* im Schwungbogen du den Ball triffst — und das verändert alles: Flughöhe, Richtung und ob du den Ball sauber triffst. → Wie Ballposition den Schwung beeinflusst

1Die Grundregel

Je länger der Schläger, desto weiter vorne liegt der Ball.

2Wedges (PW, SW, LW)

Ball in der Mitte des Standes oder minimal rechts der Mitte. Du triffst den Ball im steilsten Teil des Abschwungs → maximaler Backspin, sauberer Ball-Boden-Kontakt.

3Mittlere Eisen (7er, 8er, 9er)

Ball leicht links der Mitte (eine Ballbreite). Immer noch ein absteigender Schlag, aber flacher als beim Wedge.

4Lange Eisen und Hybride (5er, 6er)

Ball zwei Ballbreiten links der Mitte. Der Schwungbogen ist flacher, der Ball fliegt höher und weiter.

5Driver

Ball auf Höhe der linken Innenferse (am weitesten vorne). Hier triffst du den Ball im *Aufschwung* — der Schlägerkopf hat den tiefsten Punkt bereits passiert. Das erzeugt den optimalen Startwinkel. → Mehr zur Driver-Technik am Abschlag

6Der häufigste Fehler

Den Ball für alle Schläger an derselben Stelle zu positionieren. Wer Eisen wie einen Driver spielt (zu weit vorne), trifft den Boden vor dem Ball. Wer den Driver wie ein Eisen spielt (zu weit hinten), schlägt steil nach unten und erzeugt zu viel Backspin.

7Praxis-Tipp

Leg auf der Range einen Alignment-Stick quer zu deinen Füßen. Markiere mit Tees die Ballposition für Wedge (Mitte), Eisen 7 (leicht links) und Driver (linke Ferse). So siehst du die Unterschiede klar.

Kernaussage

Wedge: Mitte. Eisen: leicht links. Driver: linke Ferse. Je länger der Schläger, desto weiter vorne der Ball.

Übe es auf Bahn C6

Par 5, 539m — hier brauchst du Driver (Ball vorne), langes Eisen (Ball leicht links) und Wedge (Ball Mitte) in einem Loch. Drei verschiedene Ballpositionen.

135m270m404m6PAR 5539 mHCP 8C6
C-Bahnen

Loch C6

Par 5539mHCP 8
Meter 2Details
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05

Ansprechposition — Stand, Haltung und Ausrichtung

Wie du dich richtig zum Ball stellst — das Setup, das den Schwung ermöglicht

Korrekte Ansprechposition von der Seite: Kniebeuge, Hüftneigung, Armhaltung und Gewichtsverteilung 55/45
Die korrekte Ansprechposition — Kniebeuge wie Barhocker-Kante, gerader Rücken, Gewicht 55/45 auf dem vorderen Fuß

Die Ansprechposition ist das gesamte Setup bevor du schwingst: Stand, Kniebeugung, Oberkörperneigung, Armhaltung und Ausrichtung zum Ziel. Ein gutes Setup ermöglicht einen guten Schwung. Ein schlechtes Setup macht einen guten Schwung fast unmöglich.

Standbreite:

  • Wedge/kurze Eisen: Hüftbreit (schmaler Stand = mehr Kontrolle)
  • Mittlere Eisen: Schulterbreit
  • Driver/Hölzer: Etwas breiter als schulterbreit (breiterer Stand = mehr Stabilität)

1Kniebeugung

Leicht gebeugt, als ob du dich auf eine Barhocker-Kante setzen würdest. Nicht zu viel — du sollst athletisch stehen, nicht in die Hocke gehen. Die Knie zeigen leicht über die Zehenspitzen.

2Oberkörperneigung

Aus der Hüfte nach vorne beugen, nicht aus dem Rücken. Der Rücken bleibt gerade, die Brust zeigt nach unten zum Ball. Die Neigung hängt vom Schläger ab — mehr Neigung beim Wedge (kürzerer Schläger), weniger beim Driver (längerer Schläger).

3Armhaltung

Die Arme hängen entspannt von den Schultern — nicht nach vorne strecken, nicht an den Körper pressen. Wenn du in der Ansprechposition stehst und die Hände loslässt, sollten sie direkt unter die Schultern fallen.

4Ausrichtung (Alignment) — das "Railroad Tracks"-Bild

Stell dir vor, du stehst auf Eisenbahnschienen. Die äußere Schiene zeigt zum Ziel — dort richtest du die Schlagfläche aus. Die innere Schiene (auf der du stehst) läuft parallel dazu — dort richten sich Füße, Knie, Hüfte und Schultern aus. Die Schienen laufen parallel, aber die Körperlinie zielt *nicht* direkt aufs Ziel, sondern leicht links davon (bei Rechtshändern).

5Der häufigste Alignment-Fehler

Körper und Schlagfläche auf dasselbe Ziel richten. Dann zeigt der Körper rechts vom Ziel → der Ball startet nach rechts. Denk an die Eisenbahnschienen: zwei parallele Linien, nicht eine.

Kernaussage

Standbreite je nach Schläger, Kniebeuge wie Barhocker-Kante, Arme hängen lassen, Alignment wie Eisenbahnschienen. Das Setup ist die Startrampe für den Schwung.

Golfstunde Cover

Golfstunde — Folge 184

Abschlag mit dem Driver (Kompakt)

Übe es auf Bahn A1

Par 4, 257m — das erste Loch der Runde. Wer hier sauber aufbaut, nimmt das Tempo für die nächsten 8 Bahnen mit.

64m129m193m1PAR 4257 mHCP 9A1
A-Bahnen

Loch A1

Par 4257mHCP 9
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06

Spezial-Griffe: Putter, Bunker und Kurzspiel

Warum der Putter-Griff anders funktioniert — und wie du den Griff situationsgerecht anpasst

Nicht jede Situation auf dem Platz verlangt denselben Griff. Putter, Bunker und Kurzspiel haben eigene Anforderungen — und eigene Griff-Anpassungen.

1Putter-Griff — eine eigene Welt

Der Putter-Griff unterscheidet sich fundamental vom normalen Griff. Die Handflächen zeigen zueinander (nicht nach unten), die Daumen liegen oben auf dem Schaft. Das Ziel: maximale Stabilität, kein Handgelenk-Einsatz. → Ausführlich: Putting-Technik und Griff-Varianten

2Reverse Overlap

Der Klassiker. Linker Zeigefinger liegt über den rechten Fingern (statt darunter wie beim normalen Griff). Gibt Stabilität und verhindert zu viel Handgelenk-Action.

3Cross-Hand (Left Hand Low)

Die linke Hand greift unter der rechten. Richtet die Schultern automatisch parallel zur Ziellinie aus. Beliebt bei Spielern, die mit "Yips" (Zucken) kämpfen.

4Claw-Griff

Die rechte Hand "krallt" den Schläger von der Seite — fast wie ein Stift. Extrem stabil, eliminiert fast jede Handgelenk-Bewegung. Viele Tour-Pros haben in den letzten Jahren zum Claw gewechselt.

5Bunker: Griff öffnen für offene Schlagfläche

Im Grünbunker drehst du die Schlagfläche auf (nach rechts), *bevor* du greifst. Dann greifst du normal. So bleibt die Schlagfläche durch den Sand offen und der Bounce arbeitet. Nicht den Griff drehen, sondern die Schlagfläche vor dem Greifen öffnen. → Mehr zur Bunker-Technik

6Kurzspiel: Griff kürzen für Kontrolle

Beim Chippen und Pitchen greifst du den Schläger 2–5 cm kürzer. Das bringt dich näher an den Ball, gibt mehr Kontrolle und reduziert die Distanz gleichmäßig. Manche Tour-Pros greifen für Chips fast bis ans Metall. → Chip-Technik im Detail

Kernaussage

Putter: Reverse Overlap, Cross-Hand oder Claw — hier geht es um Stabilität, nicht um Power. Im Bunker: Schlagfläche öffnen VOR dem Greifen. Im Kurzspiel: kürzer greifen für mehr Kontrolle.

Übe es auf Bahn B5

Par 3, 75m — hier brauchst du den Kurzspiel-Griff für die Annäherung und den Putter-Griff auf dem Grün. Beide Spezial-Griffe in einem Loch.

19m38m56m5PAR 375 mHCP 7B5
B-Bahnen

Loch B5

Par 375mHCP 7
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08

Häufige Fragen zum Golf Griff & Setup

7 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Es gibt keinen universell "richtigen" Griff. Die drei Hauptgriffarten (Interlock, Overlap, Ten-Finger) haben alle Vor- und Nachteile. Anfänger starten oft mit dem Ten-Finger-Griff, weil er am natürlichsten ist. Probiere alle drei auf der Range aus — der richtige fühlt sich nach 20 Schlägen natürlich an.
Ja, aber rechne mit 2–3 Wochen Umgewöhnung. In dieser Zeit fühlt sich alles fremd an und die Ergebnisse werden kurzfristig schlechter. Das ist normal. Bleib dran — danach profitierst du langfristig. Ein Griff-Wechsel auf der Range starten, nicht vor einem Turnier.
Beim mittleren Eisen (7er, 8er) leicht links der Mitte des Standes — etwa eine Ballbreite. Bei kurzen Eisen und Wedges: Mitte. Bei langen Eisen: zwei Ballbreiten links der Mitte. Grundregel: Je länger der Schläger, desto weiter vorne der Ball.
Ein starker Griff (3+ Knöchel der linken Hand sichtbar) schließt die Schlagfläche → Ball dreht nach links. Ein schwacher Griff (0–1 Knöchel sichtbar) öffnet die Schlagfläche → Ball dreht nach rechts. Neutral (2 Knöchel) ist der Ausgangspunkt für die meisten Spieler.
Anders als den normalen Schläger. Beide Daumen zeigen nach unten auf den Schaft, Handflächen zueinander. Beliebt sind Reverse Overlap (Klassiker), Cross-Hand (mehr Stabilität) und Claw (gegen Zucken). Probiere alle drei auf dem Übungsgrün — es gibt kein Richtig oder Falsch, nur was für dich funktioniert.
Kniebeuge wie Barhocker-Kante, aus der Hüfte nach vorne beugen (nicht aus dem Rücken), Arme entspannt hängen lassen. Standbreite: Hüftbreit bei Wedges, Schulterbreit bei Eisen, breiter bei Driver. Ausrichtung: Schlagfläche zum Ziel, Körper parallel links davon (wie Eisenbahnschienen).
Nein. Interlock, Overlap und Ten-Finger sind alle gleichwertig. Tiger Woods spielt Interlock, die meisten Tour-Pros Overlap, viele Anfänger starten mit Ten-Finger. Entscheidend ist nicht die Griffart, sondern dass der Griff dir Kontrolle und ein natürliches Gefühl gibt.

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